Der Schüler sollte regelmäßig ein bis zwei Mal wöchentlich über einen Zeitraum von mindestens einem halben Jahr zum Unterricht kommen. Diese Zeit ist notwendig, um bestimmte Verhaltensmuster
unter Stress abrufen zu können.
Körperkennenlernen und Grundtechniken
Körperbewusstsein: Zu Beginn lernt der Schüler seinen Körper kennen, indem er bestimmte Abläufe (Formen, Grundtechniken) wiederholt. Diese Techniken stehen ihm dann im
weiteren Lernkontext zur Verfügung.
Partnerübungen: Parallel dazu werden Partnerübungen eingebaut, die von Rollenspielen über abgesprochene Partnerformen und Drillübungen bis hin zu freien Angriffen reichen.
Diese Übungen finden in einer angenehmen und entspannten Umgebung statt, um stressfreies Lernen zu ermöglichen.
Unterrichtsstil
Vorzeigen und Nachmachen: Der Unterrichtsstil ist anfangs ein auf Vorzeigen und Nachmachen basierender Gruppenunterricht. Der Ausbilder führt eine Übung mit dem Schüler oder
einem Assistenten vor, und die Gruppe wiederholt die Übung anschließend.
Gruppenaufteilung: Die Gruppen sind je nach Übung und Aufgabenstellung gemischt oder graduierungsmäßig aufgeteilt.
Rolle des Lehrers
Förderung des Selbstlernens: Der Lehrer stellt die äußeren Bedingungen dafür, dass Selbstlernen möglich ist. Er erklärt einige Aspekte, sodass die Schüler die Bewegungen
miteinander aufnehmen können.
Individuelle Förderung: Der Lehrer lässt den Schülern genügend Spielraum, ihre individuelle Antwort zu finden. Jeder Mensch hat seine eigenen Maße und Möglichkeiten, daher
muss er die Prinzipien des DVT für seinen eigenen Körper anpassen. Der Lehrer steht dabei helfend zur Seite.
Trainingsablauf
Konzentriertes Üben: Die Bewegungen und Reaktionen werden zunächst konzentriert in einer partnerschaftlichen Unterrichtsatmosphäre geübt.
Stresshormoneinfluss: Zum Ende der Stunde werden diese Bewegungen mittels kontrollierter Übungen unter Stresshormoneinfluss weiter eingeschliffen.